Schlagwort-Archive: Wissenschaft

Top-Destination Drakensberge in Südafrika

Höchste Gebirgskette im südlichen Afrika weiterhin im Blickfeld des internationalen Tourismus

(2010sdafrika-Redaktion)

Die „Drachenberge“, wie die Drakensberge bei deutschsprachigen Touristen auch gerne genannt werden, erfreuen sich wie jedes Jahr einer großen Beliebtheit bei internationalen Touristen, Wissenschaftlern und Wanderern. Die bis zu knapp 3.480 Meter hohe Gebirgskette fasziniert nicht nur mit ihren abwechslungsreichen Schluchten, Höhlen und Überhängen. Denn zusätzlich verleihen Wasserfälle, Blumenprachten und Grünflächen der Landschaft eine besondere Naturvielfalt. Zudem gilt die dortige Luft, fernab von jeder urbanen Zivilisation, als sauber und erfrischend.

Maurits Vermeulen

© Die Drakensberge im südlichen Afrika zählen zu den beliebtesten touristischen Attraktionen Südafrikas. Anthropologische Schätze treffen hier auf die Schönheit der Natur. (Quelle: flickr/ Maurits Vermeulen)

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Sensationsfund in Südafrika

Entdeckung des „Homo naledi“ als bedeutendste Errungenschaft der University of the Witwatersrand

(Autor: Ghassan Abid)

Der Sensationsfund in Südafrika ging am 10. September um die Welt und schaffte es sogar als Titelstory auf das Cover des SPIEGEL-Magazins. Die Entdeckung der bislang unbekannten Menschenart „Homo naledi“ dürfte die bedeutendste Errungenschaft der University of the Witwatersrand in Johannesburg darstellen. Das Forscherteam um Professor Lee Berger, das auch von deutschen Wissenschaftlern unterstützt wurde, katapultierte sich rasant an die Spitze der internationalen Anthropologie. Allerdings erfährt der aus den USA stammende Berger auch viel Kritik und Skepsis.

Homo naledi

© Zwei Jahre lang sammelte das südafrikanische Forscherteam um den US-Anthropologen Professor Lee Berger mehr als 1.550 Fossilienteile in der Rising-Star-Höhle. Man habe eine neue Spezies des Menschen entdeckt – den „Homo naledi“. (Quelle: flickr/ GovernmentZA)

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Südafrikas Markt bleibt attraktiv

Facebook, Starbucks und IBM – weitere international agierende Konzerne expandieren ans Kap

(2010sdafrika-Redaktion)

Südafrikas Volkswirtschaft bleibt trotz der politischen Skandale und wettbewerbspolitischen Nachteile weiterhin ein attraktiver Markt für international agierende Konzerne. Die Beobachtung der Wirtschaftslage zeigt, dass immer mehr bedeutende Unternehmen am Kap investieren. Dabei nehmen die südafrikanischen Verbraucher eine Schlüsselrolle in die Expansionspläne ein – bedingt durch den wachsenden Mittelstand im südlichen Afrika. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ greift die populärsten Fälle dieses Jahres auf. US-Konzerne stechen gegenwärtig besonders hervor.

Stephan Guldenpfennig

© Südafrikas Volkswirtschaft bleibt trotz der politischen Skandale und wettbewerbspolitischen Nachteile ein attraktiver Markt für international agierende Konzerne. Facebook, Starbucks und IBM kündigten in diesem Jahr ihre Expansion nach Südafrika an. (Quelle: flickr/ Stephan Guldenpfennig)

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Name gesucht

Neue Pflanzenspezies in Südafrika entdeckt. Londoner Naturvereinigung versteigert in Kürze den Namen

(2010sdafrika-Redaktion)

Wenn Tiere oder Pflanzen von Forschern entdeckt werden, so ist es üblich, dass diese den Namen des Entdeckers tragen. Doch nicht im aktuellen Fall aus Südafrika. Denn eine Londoner Naturvereinigung, die Linnaean Society, veranstaltet am 24. Juni 2015 eine Auktion, bei welcher der Name der neu entdeckten Pflanzenspezies erkauft werden kann. Der Erlös soll dem WWF für Umweltmaßnahmen im Osten und Süden Afrikas zugute kommen.

Flower

© Name gesucht – eine neue Pflanzenspezies wurde in Südafrika entdeckt. Die kräftig leuchtend gelben Blüten lassen die neue Pflanzenspezies in voller Schönheit aufgehen. Nun versteigert eine Londoner Naturvereinigung den Namen. Der Erlös soll dem WWF zugute kommen. (Quelle: WWF)

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Wildkatzen-Kolumne

Katzenarten aus Südafrika: Karakal

(Autorin: Andrea C. Schäfer berichtet in ihrer Kolumne über gefährdete Katzenarten in Südafrika. Die Tierpsychologin arbeitet als freiwillige Mitarbeiterin auf der Katzenauffang- und -zuchtstation Wild Cats World, auf welcher sich Gäste über die wilden Katzen hautnah informieren lassen können.)

Der Name des Karakal ist aus dem türkischen „karakulak“ abgeleitet, was soviel bedeutet wie „schwarzes Ohr“. Die Rückseiten der großen Ohren dieser Katzen sind nämlich pechschwarz. Der Karakal wird auch „Wüstenluchs“ und in Südafrika „Luchs“ (lynx) genannt, wegen seiner hübschen Ohrpinsel und seiner luchsähnlichen Gestalt. Allerdings ist er nicht mit unseren Luchsen der nördlichen Hemisphäre verwandt!

Karakal

© In dieser Ausgabe der Wildkatzen-Kolumne behandelt Autorin Andrea C. Schäfer den Karakal.

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Wildkatzen-Kolumne

Katzenarten aus Südafrika: Serval

(Autorin: Andrea C. Schäfer berichtet in ihrer Kolumne über gefährdete Katzenarten in Südafrika. Die Tierpsychologin arbeitet als freiwillige Mitarbeiterin auf der Katzenauffang- und -zuchtstation Wild Cats World, auf welcher sich Gäste über die wilden Katzen hautnah informieren lassen können.)

Servale sind hochbeinige Samtpfoten, die deutlich größer sind als „Kleinkatzen“, werden trotzdem zu diesen gezählt. Die etwa kniehohen Katzen haben sich nicht auf eine spezielle Nahrung festgelegt. Sie fressen alles, was sie überwältigen können, von Ratten bis hin zu Antilopenkitzen. Bekannt sind sie als Vogeljäger, denn sie können bis zu drei Meter hoch springen und Vögel aus der Luft greifen!

Serval

© In dieser Ausgabe der Wildkatzen-Kolumne behandelt Autorin Andrea C. Schäfer den Serval.

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Wildkatzen-Kolumne

Katzenarten aus Südafrika: Leopard

(Autorin: Andrea C. Schäfer berichtet in ihrer Kolumne über gefährdete Katzenarten in Südafrika. Die Tierpsychologin arbeitet als freiwillige Mitarbeiterin auf der Katzenauffang- und -zuchtstation Wild Cats World, auf welcher sich Gäste über die wilden Katzen hautnah informieren lassen können.)

Der Leopard (Panthera pardus) ist für mich der effektivste Jäger unter den großen Katzen, denn er hat mehrere Möglichkeiten, sein Überleben zu sichern. Er jagt hauptsächlich nachts und hat nur in Löwen- oder Hyänenrudeln direkte Konkurrenz. Als strikter Einzelgänger kann er jede Form von Beute, auch kleine Tiere wie zum Beispiel Hasen, nutzen.

Leopard

© In dieser Ausgabe der Wildkatzen-Kolumne behandelt Autorin Andrea C. Schäfer den Leoparden.

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