Schlagwort-Archive: Wolfgang Amadeus Mozart

In eigener Sache: Gestalte unseren Header

Am Wettbewerb teilnehmen und den Preis abräumen: Tickets für „Die Zauberflöte“ in Berlin.

Mit freundlicher Unterstützung durch denwww.admiralspalast.de

(2010sdafrika-Redaktion)

„SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ hat sein Layout mit dem Jahreswechsel komplett überarbeitet: Benutzerfreundliche Rubriken, inhaltliche Überarbeitungen und eine Integration von Social Media-Schnittstellen innerhalb dieses Online-Mediums sind erfolgt. Allerdings steht noch die Anfertigung eines neues Headers (Start- bzw. Kopfbild) an. Nun ist deine Kreativität zum Art Design gefragt!

Fertige unseren Header an, der folgende Komponenten aufweisen sollte:

– Künstlerische Zeichnung, Collage oder Grafik

– Verdeutlichung des südafrikanischen Kontrastes (z.B. Weiß und Schwarz, Arm und Reich, Stadt und Land etc.) mit eventuellem Deutschlandbezug

– Hingucker/ außergewöhnliches Motiv

Auszuschließen sind: Pornografische, gewaltverherrlichende, urheberrechtlich geschützte und rassistische Elemente. Provokative Züge sind jedoch in gewissen Grenzen erlaubt.

Sende uns dein Wettbewerbsbeitrag als JPEG-Format (Breite etwa 990px/ Höhe 180px) unter dem Stichwort „Header“ an sdafrika2010@yahoo.de. Einsendeschluss ist der 05. April 2012 24. April 2012.

Die 2010sdafrika-Redaktion wählt dann den besten Header aus. Die Gewinnerin oder der Gewinner erhält 2 Tickets für die Show Die Zauberflöte – Impempe Yomlingo »South Africa meets Mozart« am 04. Mai 2012 im Admiralspalast in Berlin.

Wolfgang Amadeus Mozarts „Die Zauberflöte“ kommt für nur zwei Wochen in einer atemberaubenden und mitreißenden Inszenierung nach Berlin. Von Kapstadt ins Londoner West End, nach Tokio, Singapur und Paris – weltweit wurde die berühmte Mozartoper mit dem südafrikanischen Isango Ensemble gefeiert. Sie ist Abenteuer, Märchen, Komödie und Drama zugleich.

© "Die Zauberflöte" wird vom 26. April bis zum 05. Mai 2012 im Admiralspalast in Berlin aufgeführt.

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2 Nationalhymnen, 2 Geschichten, 1 Vision

Zusammengehörigkeitsgefühl verwurzelt im „Deutschlandlied“ und „Nkosi Sikelel‘ iAfrika“

(Autor: Ghassan Abid)

Hymnen, abgeleitet vom griechischen Wort hymnos und mit ´Tongefüge´ zu übersetzen, verfolgen in allen Ländern zwei Ziele. Zum Einen soll mit der Hymne die Einigkeit einer ganzen Nation symbolisiert und zum Andern die Identifikation des Volkes mit ihrer Heimat gestärkt werden. Insbesondere bei sportlichen Anlässen, wie der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland und der WM 2010 in Südafrika, wurden Nationalhymnen verstärkt mit viel Euphorie von allen Bevölkerungsgruppen gesungen.


© Joseph Haydn (Quelle: Wikimedia)

Die dritte Strophe des „Deutschlandliedes“ vom Wolfsburger Dichter August Heinrich Hoffmann von Fallersleben besteht seit 1991 als Hymne des vereinten Deutschlands. Die Melodie jedoch entspringt vom in Österreich geborenen Komponisten Joseph Haydn aus dem Jahr 1797, einem Vertreter der renommierten Stilrichtung Wiener Klassik, der auch Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven angehörten. Das Deutschlandlied hatte schon immer den Zweck verfolgt, den innerdeutschen Zusammenhalt zu stärken, verfiel im 20. Jahrhundert jedoch mit der Verschmelzung des Horst-Wessel-Liedes den Propagandazwecken des Nationalsozialismus. Dementsprechend sind nach dem Ende des zweiten Weltkrieges die erste und zweite Strophe des Deutschlandliedes seither verboten worden.

© Enoch Mankayi Sontonga (Quelle: Wikimedia)

Ebenfalls erlebte Südafrika hinsichtlich seiner Nationalhymne eine besondere Geschichte. Seit 1996 ist „Nkosi Sikelel‘ iAfrika“ die offizielle Nationalhymne Südafrikas, bestehend aus den 5 Sprachen Xhosa, Zulu, Sesotho, Afrikaans und Englisch. Die Hymne wurde aus Teilen des vor allem unter der schwarzen Bevölkerung verbreiteten und vom in Uitenhage geborenen sowie der Volksgruppe Xhosa zugehörigen Komponisten Enoch Mankayi Sontonga verfasst.

Nkosi Sikelel’ iAfrika (zu Deutsch: Gott segne Afrika) galt bereits vor Apartheidszeiten als Lied der Widerstandsbewegung und heutigen Regierungspartei „African National Congress (ANC)“ von Nelson Mandela, später auch als Kirchengesang der Zulus. Während die ersten beiden Strophen der Nationalhymne Südafrikas auf Nkosi Sikelel’ iAfrika zurückgehen, basieren die anderen letzten beiden Strophen dem Nationalgesang des Apartheid-Südafrikas „Die Stem van Suid-Afrika“, welches von Cornelis Jacobus Langenhoven gedichtet wurde. Dementsprechend fand hierbei eine Verschmelzung zwischen Schwarz und Weiß statt – zwischen Apartheid und ANC.

Was Deutschland jedoch von Südafrika unterscheidet ist der Umstand, dass man keine einzige Zeile der DDR-Hymne „Auferstanden aus Ruinen“ in das Deutschlandlied übernommen hat. Lothar de Maizière, Ministerpräsident der DDR, konnte diesen Vorschlag bei der Bundesregierung unter Kanzler Helmut Kohl nicht durchsetzen, welches wirklich in Anbetracht des innerdeutschen Zusammengehörigkeitsgefühls und der damit verbundenen Symbolik sehr zu bedauern ist. Südafrika hat es auf jeden Fall richtig gemacht!

Südafrikanische Regierung mit Informationen zur Nationalhymne:

http://www.info.gov.za/aboutgovt/symbols/anthem.htm

2010sdafrika-Artikel mit Rezension zum Nation Building-Film „Invictus“:

https://2010sdafrika.wordpress.com/2010/02/07/rezension-des-films-„invictus-unbezwungen“/