Schlagwort-Archive: Zuschauer

„Südafrika ist in meinem Herzen“

Im Interview mit Ulli Neuhoff, Fernsehjournalist und Leiter des ARD-Studios Johannesburg

(Autor: Ghassan Abid)

SWRAlexander Kluge

© Ulli Neuhoff wurde 1965 in Stuttgart geboren. Er studierte Germanistik und Politikwissenschaften in Tübingen und Newcastle. Seit 2011 ist Neuhoff Leiter des ARD-Studios Johannesburg und Korrespondent des Südwestrundfunks. Er versorgt die ARD mit Beiträgen aus dem südlichen Afrika. (Quelle: SWR/ Alexander Kluge)

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Herrn Ulli Neuhoff, Leiter des ARD-Studios Johannesburg. Erstmal die Frage, wie Sie zum Fernsehjournalismus gekommen sind?

Antwort: Das war in meinem Fall eine ziemlich geradlinige Sache. Neben Lokomotivführer und Daktari war Journalismus immer mein Ziel. Während des Studiums habe ich dann Praktika gemacht und so einen Einstieg zum Südwestfunk bekommen, wie der SWR damals noch hieß. Zuerst Radio, dann Fernsehen; da bin ich dann hängen geblieben – mit Freude.

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Roncalli-Weihnachtscircus in Berlin

Keine wilden Tiere, aber dafür atemberaubende Akrobatik und eine Menge Spaß für klein und groß

(Autoren: Bartosz Marek, Ghassan Abid)

Der Zirkus hat in vielen Staaten eine lange Tradition, die sich schon allein bei der klassischen Schreibweise Circus widerspiegelt. Insbesondere in Südafrika ziehen bisweilen sehr beliebte Zirkusgemeinschaften durchs Land, etwa die Zip ZapCircus School, der McLaren Circus oder der Brian Boswell´s Circus. Inspirieren lassen sich die Südafrikaner meist von ihren europäischen Kollegen. Bis zum 4. Januar ist der Roncalli-Weihnachtscircus in Berlin zu sehen. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ sah sich vor Ort um.

Roncalli

© Bis zum 4. Januar 2015 ist der Roncalli-Weihnachtscircus in Berlin zu sehen. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ sah sich vor Ort um. Atemberaubende Akrobatik und eine Menge Spaß für klein und groß erwarten die Besucherinnen und Besucher.

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Filmfestival „Afrikamera“ ein voller Erfolg

Kairo, Timbuktu oder Johannesburg: Ein Kontinent zwischen Krisen und Chancen. Ein Veranstaltungsbericht

(Autor: Ghassan Abid)

Rund 2.500 Zuschauer, darunter der ehemalige Bundespräsident Horst Köhler und seine Gattin, folgten vom 11. bis 16. November dem afrikanischen Kino, welches sich unter dem Namen „Afrikamera“ als feste Institution in der Berliner Kunstszene etablieren konnte. Mit Produktionen vom Norden bis hin zum Süden und vom Westen bis zum Osten Afrikas, stand Afrikamera für ein abwechslungsreiches und informatives Filmprogramm. Längst ist dieses Afrika-Filmfestival eine Veranstaltung für Jedermann und ein Things To Do Event in der Bundeshauptstadt.

Afrikamera

© Das afrikanische Filmfestival „Afrikamera“ lockte in diesem Jahr rund 2.500 Kinobesucher an. Produktionen aus den verschiedensten Winkeln Afrikas sind dem Berliner Publikum präsentiert worden. Das öffentliche Interesse am afrikanischen Kino war sehr groß. Denn das Kino Arsenal als Veranstaltungsort war überfüllt und die einzelnen Vorstellungen komplett ausgebucht [siehe Bild].

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Xavier Naidoo in seiner Heimat Südafrika

„Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“: Sieben deutsche Musiker chillen am Kap

(2010sdafrika-Redaktion)

Das bislang bekannteste deutsche TV-Format in Südafrika ist unumstritten die RTL-Verkupplungsshow „Der Bachelor“. Millionen Zuschauer schauten zu, wie wunderschön das Land Südafrika ist. Nun zieht der deutsche Sender VOX nach und bringt Xavier Naidoo in die Heimat seiner Eltern. Seit dem 22. April ist die neue Musiksendung bereits zu sehen.

© Sieben deutsche Musiker halten sich im Rahmen der VOX-Show „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ in Südafrika auf. Gastgeber Xavier Naidoo verbindet mit dem Land eine besondere Beziehung. (Quelle: VOX/ Stefan Menne)

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„GEFÄHRTEN“ im Theater des Westens

„Handspring Puppet Company“ aus Südafrika verzaubert Berliner Publikum. Ein grandioses Spektakel

(Autoren: 2010sdafrika-Redaktion, Ghassan Abid)

Überall in Berlin sind Poster zu sehen, die ein Pferd zeigen. Es handelt sich hierbei um das Theaterstück „GEFÄHRTEN“, das mindestens bis September 2014 im Theater des Westens zu sehen ist. Das von „Stage Entertainment“ betreute Spektakel erzählt die Geschichte einer tiefen Freundschaft zwischen Mensch und Tier. Südafrikanische Künstler ermöglichten dieses grandiose Erlebnis im Herzen Berlins, mit aufwendig hergestellten Puppen.

© Zurzeit läuft im Theater des Westens das Stück "GEFÄHRTEN", in welchem auf südafrikanische Puppen zurückgegriffen wird. Rund 40 Darsteller verzaubern das Publikum und schaffen im Zusammenspiel mit der Bühnentechnik eine perfekte Illusion. (Quelle: Stage Entertainment)

© Zurzeit läuft im Theater des Westens das Stück „GEFÄHRTEN“, in welchem auf südafrikanische Puppen zurückgegriffen wird. Rund 40 Darsteller verzaubern das Publikum und schaffen im Zusammenspiel mit der Bühnentechnik eine perfekte Illusion. (Quelle: Stage Entertainment)

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Gebärden-Dolmetschen absurd

Thamsanqa Jantjies und die Frage, wie es zu dem peinlichen Zwischenfall kommen konnte

(2010sdafrika-Redaktion)

– MANDELA-Spezial –

Thamsanqa Jantjies heißt der 34-jährige Mann, der am 10. Dezember 2013 die Trauerfeier von Nelson Mandela im Soccer City-Stadion in Johannesburg dolmetschen sollte. Über 90 amtierende Staats- und Regierungschefs und rund 90.000 Zuschauer schauten ihm live zu, als er die Reden der verschiedenen Politiker für die Gehörlosen scheinbar übersetzte. Zusätzlich begleiteten Millionen von Zuschauern vor den TV-Geräten den großen Schwindel. Das Präsidialamt Südafrikas ist in Erklärungsnot und hat bereits eine Untersuchung des peinlichen Zwischenfalls angekündigt.

© Der Gebärden-Dolmetscher Thamsanqa Jantjies steht zurzeit im Mittelpunkt der Mandela-Trauerfeier. Der nach eigenen Aussagen unter Schizophrenie leidende Südafrikaner hat die Weltöffentlichkeit mit einer falschen Übersetzung angeschwindelt. Das Präsidialamt Südafrikas ist in Erklärungsnot. Jantjies ist bereits seit neun Jahren als Dolmetscher tätig. (Quelle: SABC)

© Der Gebärden-Dolmetscher Thamsanqa Jantjies steht zurzeit im Mittelpunkt der Mandela-Trauerfeier. Der nach eigenen Aussagen unter Schizophrenie leidende Südafrikaner hat die Weltöffentlichkeit mit einer falschen Übersetzung angeschwindelt. Das Präsidialamt Südafrikas ist in Erklärungsnot. Jantjies ist bereits seit neun Jahren als Dolmetscher tätig. (Quelle: SABC)

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Theater für das Township Alexandra

Ntshieng Mokgoros Traum der Schauspielerei: Proben zwischen Bohnerwachs und Putzmitteln

(Autorin: Sine Thieme)

Alexandra, wie sich meine Leser vielleicht erinnern, ist der Ort vor dem ich strengstens gewarnt wurde. Wir waren vielleicht gerade eine Stunde auf südafrikanischem Boden gewesen, damals bei unserem Umzug aus den USA, und befanden uns auf der Fahrt vom Flughafen zu unserem neuen Haus im Norden Johannesburgs. G, der Fahrer meines Mannes, zeigte auf ein Ausfahrtschild. „Diese Abfahrt dürft ihr nie nehmen, wenn euch euer Leben lieb ist“, sagte er.

© Das Theaterstück "Paradise Lost", eine Produktion von Ntshieng Mokgoro, wird im Township Alexandra dargeboten. In einem Seifengeschäft proben die Schauspielerinnen. Es wird improvisiert und ausprobiert. (Quelle: Manuela Accarpio)

© Das Theaterstück „Paradise Lost“, eine Produktion von Ntshieng Mokgoro, wird im Township Alexandra dargeboten. In einem Seifengeschäft proben die Schauspielerinnen. Es wird improvisiert und ausprobiert. (Quelle: Manuela Accarpio)

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